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Ein kompletes Ausrüstungspaket

AMA DEPOL bietet eine Behandlungslösung zum Einsatz an den Unfallorten an, um die Verkehrslasten auf der Straße zu einer Behandlungsanlage zwecks Abführung eines beträchtlichen Volumens an verunreinigtem Wasser zu vermeiden, das in keinem Verhältnis zur Menge an verlorenem Verunreinigungsstoff steht.

Als Ergebnis der über 25-jährigen Erfahrung unseres Experten an der Seite der französischen zivilen Rettungsdienste, im Rahmen des Aktionsprogramm Meer (Action en mer) und POLMAR terre des französischen Staates, oder auf Wunsch insbesondere großer Industrieunternehmen wie TOTAL, BOLORE ENERGIES, SFDM oder AIRBUS, bündelt diese Technologie alle Ausrüstungen, die unmittelbar für einen Notfalleinsatz und die Behandlung von Verschmutzungen durch Kohlenwasserstoffe am Unfallort erforderlich sind, insbesondere:

  • eine doppelte Behandlungseinrichtung,

  • Mittel zur Eindämmung und Bewahrung der Umwelt,

  • Mittel zur Abschöpfung und zum Transfer,

  • Sicherheitsausrüstungen.

Die Art und die Eigenschaften der mobilen Ausrüstung werden entsprechend dem Bedarf und den damit verbundenen technischen Anforderungen individuell bestimmt.

Eine doppelte Behandlungseinrichtung

Eine innovative Behandlung durch physikalische Trennung

Unsere Notfall-Interventionseinheiten sind mit einer Behandlungseinrichtung mittels physikalischer Trennung ausgestattet, deren Technologie und Verfahren zum Patent angemeldet wurden.

  • Dieses System wird den Anforderungen an eingeschränkte Platzverhältnisse gerecht, sodass es in einem Fahrzeug transportiert werden kann, ohne dass die Behandlungsqualität beeinträchtigt wird,

  • Es ist für die Behandlung von offenen Gewässern geeignet (große Wasserflächen, auch bei vorhandenen Makroabfällen...),

  • Es eignet sich für die Behandlung eines abgeschöpften und somit stark mit Schadstoffen belasteten Stroms,

  • Es begrenzt das abzuführende Abfallvolum enorm, nämlich auf ein Maß, das nahe an der Menge verlorenen Schadstoffes liegt,

Obwohl keine Norm in dem Bereich Rettung vorgeschrieben wird, ermöglicht dieses Behandlungssystem die Einhaltung des Höchstwertes für die Einleitung von GKW (Gesamtkohlenwasserstoffe) in das behandelte Wasser, welcher von der europäischen Norm EN 858 Teil 1 und 2 vorgeschrieben wird (5mg/l).

Eine technische Innovation

An den Sanierungsorten gibt es Anlagen wie Kohlenwasserstoffabscheider, die eine Behandlung von Verschmutzungen aus Vergangenheit (Altlasten), vor Ort, ermöglichen.

Diese Art von Anlagen ist jedoch nicht für Verschmutzungsunfälle geeignet, da sie nicht für die kontinuierliche Aufnahme von stark mit Verunreinigungen belastetem Wasser gedacht sind.

Die Einleitung eines zu stark belasteten Stroms würde die Qualität, des behandelten, in die Natur zurückgeleiteten, Wassers beeinträchtigen und eine viel zu häufige Reinigung der Ausrüstung erforderlich machen (von Fall zu Fall unterschiedlich, aber bei einem Verschmutzungsereignis bis zu drei- bis viermal pro Tag) – mit dem erheblichen Nachteil, den dringenden Sanierungsprozess zur Reinigung des Gewässers unterbrechen zu müssen, und dem Risiko, behandeltes Wasser mit einer Kohlenwasserstoffbelastung zurückzuführen, das nicht den geltenden Normen entspricht, oder sogar eine erneute Verschmutzung zu verursachen, wenn die Reinigung nicht rechtzeitig durchgeführt wird.

Zur Information: Ein Abscheider IHDC 31 der Marke ST DIZIER (Referenz für die Herstellung von Ölabscheidern), dessen Größe mit der Verladung auf ein Fahrzeug kompatibel ist, verfügt über ein Ölrückhaltevermögen von 180 L vor einer Fehlfunktion und funktioniert bis zu einer Durchflussrate von 3 L/s ordnungsgemäß.

Wenn das Gerät einen Strom von 2 L/s aufnimmt, der zu 50 % aus Wasser und zu 50 % aus Öl besteht, was bei der Bekämpfung eines Verschmutzungsereignisses nicht selten vorkommt, so wird es 1 L Öl pro Sekunde aufnehmen. Bei einer Aufnahme von 1L Öl pro Sekunde wird die Apparatur nach 180 Sekunden verstopft.

Behandlung von sehr stark verschmutzten Strömen

Im Hinblick auf eine Behandlung von Verschmutzungsunfälle vor Ort löst unsere Anlage verschiedene Probleme:

  • Die Notwendigkeit, einen extrem belasteten Strom kontinuierlich zu behandeln und zugleich ein behandeltes Wasser von hoher Qualität in die natürliche Umwelt zurückzuleiten;

  • Die Minimierung des abzuführenden Abfallvolumens auf eine Menge, die der Menge des ausgetretenen Schadstoffes nahekommt;

  • Anforderungen an den Platzbedarf insofern, als die Anlage für den Transport durch ein Notfall-Interventionsfahrzeug bestimmt ist.

Ein bewährtes Verfahren

Dieses Verfahren wurde vor langer Zeit von unserem Experten eingeführt, anschließend in unseren eigenen Sanierungsprojekten eingesetzt und im Laufe der Jahre wesentlich verbessert.

Ein Behandlungssystem durch ölaufsaugenden Kontakt

Ein ölaufsaugender Skimmer (mit Scheibe und/oder Bürste) ergänzt dieses, auf physikalische Trennung basierende, Behandlungssystem. Er eignet sich für durch viskose Produkte verunreinigtes Wasser.

Er wird sich besonders für den Einsatz bei schweren Unfällen als nützlich erweisen, insbesondere bei Überschwemmungen, wenn das Wasser aus den verschiedenen Katastrophengebieten abgepumpt und abgeschöpft wird und in Lagertanks gesammelt wird. Dann können sich die Behandlung mittels physikalischer Trennung und dieses Behandlungssystem durch ölaufsaugenden Kontakt einander ergänzen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Ein Behandlungssystem durch ölaufsaugenden Kontakt

Je nach den Umständen kann ein Flüssigkeitsring- Vakuumpumpensystem als sekundärer Kreislauf benutzt werden.

Vakuumtank aus Edelstahl 316, ausgestattet mit ATEX-Sonden

Automatisierung und ständige Kontrolle

Ein integrierter Automat ermöglicht insbesondere die Unterbrechung der Behandlung, wenn die Gefahr des Überlaufens besteht (voller Abfalltank) oder wenn der Wert für die Einleitung in die Umwelt, den gewünschten Schwellenwert überschreiten sollte. In diesem Fall würde ein angeschlossenes Alarmsystem den Betriebs-PC sofort alarmieren.

Der Wert der GKW-Belastung wird darüber hinaus ständig auf das Mobiltelefon übertragen und ermöglicht somit jederzeit eine Kontrolle, auch aus der Ferne.

Mittel zum Erkennen der Verschmutzung, zur Eindämmung und Bewahrung der Umwelt

Die Eigenschaften und die Länge der an Bord mitgeführten Sperren hängen von den Anforderungsspezifikationen ab.

Unsere Einheiten können bis zu 60 Meter schwimmende Sperren in zusammensetzbaren Abschnitten à 3 Meter auf dem Pavillon (Dach) umfassen. Die Uferverankerungen, Schleppspitzen und Magnetanker werden im Frachtraum gelagert.

Je nach Anforderungsbedarf können auch andere Arten von Sperren integriert werden. Selbstaufblasende Sperren, Harbo Boom, usw.

Mit einem schwimmenden Sauerstoffgenerator kann ein Atmungspunkt geschaffen werden, um die Fischfauna zu bewahren.

Drohnen können für das Orten von Verschmutzungen vorgesehen werden. Um mehr darüber zu erfahren, konsultieren Sie die Website von Trieau – einer Partnerschaft zur Erhaltung der Wasserqualität.

In der Einheit können einige Säcke mit hydrophobem Torf gelagert werden. Dieses natürliche Absorptionsmittel fördert den biologischen Abbau, insbesondere an schwer zugänglichen Stellen (wie z. B. Röhricht-Gürteln). Es beschleunigt den Abbau der verbleibenden Verschmutzung (gesteigerte natürliche Bindung).

Abschöpfungs- und Transfermittel

Wenn es bei einem Verschmutzungsereignis durch Kohlenwasserstoffe/Öl eine entscheidende Schutzmaßnahme gibt, dann ist dies die schnellstmögliche Aufnahme der noch konzentrierten verschmutzten Masse, bevor sie von der Umwelt absorbiert wird und sich die Verschmutzung ausbreitet. Dann lässt sich die Verschlimmerung des Schadens eindämmen, weil die Quelle der Übertragung der Verschmutzung auf das empfindliche Milieu „versiegt“ ist.

Die Einleitung eines extrem verschmutzten Stroms ist dank dem Einsatz von mehr oder weniger großen schwimmenden Schwellenwert-Skimmern möglich.

Dadurch lässt sich die Dauer unseres Einsatzes erheblich verkürzen.

Die Art, Größe und Eigenschaften der in unsere Einheiten integrierten Skimmer variieren je nach Anforderungsbedarf (mit Schwellenwert oder durch ölaufsaugenden Kontakt, integrierte oder nicht integrierte Pumpe, usw.)

In unsere mobilen Zelleneinheiten werden gewöhnlich Schwellenwert-Ausgleichsskimmer aufgrund der sehr guten Stabilität ihres Schwellenwerts integriert. Für die Abschöpfung von mit Makroabfällen verstopften Gewässern ist der Slurp Schwellenwert-Skimmer die geeignete Lösung.

Bei Bedarf sind unsere Anlagen mit Förderpumpen ausgestattet, um den letzten verbleibenden flüssigen Abfall in einen Tanklastwagen zu leiten.